BÜCHER

Neben den Heftreihen „U-Boot im Focus“ und „Luftwaffe im Focus“ publizieren wir seit
2009 Bücher zu den Themen Zweiter Weltkrieg und deutsche Geschichte.

Der Schwerpunkt der Buchveröffentlichungen liegt dabei auf Titeln über bisher nicht oder nur wenig behandelten Themen. Äußerster Wert wird auf sorgfältige Recherchen und eine sachlich neutrale Darstellung ohne politische Wertung gelegt. Die Bücher beinhalten wie alle anderen Veröffentlichungen unseres Verlages vorwiegend unbekanntes Bildmaterial, darunter in der Regel auch immer unbekannte Farbfotos aus der damaligen Zeit. Letztere sind ein Markenzeichen von Publikationen unseres Verlages.

Großen Wert legen wir auf den hochwertigen Druck des Bildmaterials sowie die Gesamtverarbeitung der Bücher. Alle Bücher sind komplett zweisprachig deutsch/englisch.

U-552 Das Boot der roten Teufel
Eine Einsatzdokumentation in Fotos – Erscheint Ende 2017!

Preis: ca. 55 Euro inkl. 7 % MwSt. + Versand

Autoren: Axel Urbanke und Michael Rey
ISBN: 978-3-941437-34-0
Seiten: Ca. 200
Fotos: ca. 190
Illustrationen: 16 Farbkarten und ca. 7 Farbzeichnungen
Format: 24 x 28,5 cm - Großformat, Festeinband
+ Schutzumschlag
 

U-552 gehört zu den legendären U-Booten des Zweiten Weltkrieges. Unter seinem Kommandanten Erich Topp führte es 1941/42 insgesamt 10 Feindfahrten durch, auf denen in 20 Monaten 30 Schiffe versenkt und drei beschädigt wurden. In den Zeiten der großen Geleitzugschlachten, in denen die alliierte Ortungstechnik noch nicht ausgereift, der deutsche Funkschlüssel noch nicht geknackt und die Konvoi-Escorte spärlich oder nicht vorhanden war, gehört Topp zu den erfolgreichsten Kommandanten der U-Bootwaffe. Innerhalb von 16 Monaten wurde er mit dem Ritterkreuz, dem Eichenlaub und den Schwertern ausgezeichnet. U-552, das Boot mit dem „Roten Teufel“-Emblem, war wohl das von den Kriegsberichtern meistfotografierte U-Boot. Trotz dieser Bekanntheit während des Krieges, gibt es bis heute keine Dokumentation über U-552. Das vorliegende Buch ändert dies. Fotos fast aller Unternehmungen, eine Feindfahrt-Chronologie auch über die Zeit von Topp hinaus und eine Schilderung der besonderen Ereignisse, ergeben zusammen ein besonderes U-Boot-Buch. Farbgrafiken runden den Band ab.

Die Versorger der „Grauen Wölfe“
Einsatz und Schicksal der deutschen U-Tanker 1941-44

Preis Inland: ca. 59,00 €, inkl. 7% Umsatzst. zuzgl. Versand
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Für die Alliierten waren sie das Angriffsziel Nummer 1 - die deutschen U-Tanker.
Beim Antreffen mehrerer U-Boote hatten die alliierten Jagdgruppen den ausdrück-
lichen Befehl, zuerst die Tanker anzugreifen. Der Gegner wußte, daß Kampfein-
sätze deutscher U-Boote vor der amerikanischen Ostküste, vor Südafrika, der afri-
kanischen Westküste oder in der Karibik vor allem durch den Einsatz deutscher
U-Tanker möglich waren. Diese großen Boote vom Typ XIV, auch „Milchkühe“
genannt, konnten im Gegensatz zu Überwassertankern unentdeckt die Versor-
gungsgebiete erreichen. Dort gaben die U-Tanker Treibstoff, Proviant, Torpedos
und Ersatzteile an bis zu 24 Kampfboote ab und verdoppelten bzw. verdreifachten
damit deren Einsatzzeit. Auch Verletzte oder Erkrankte konnten durch einen Arzt
an Bord der „Milchkühe“ behandelt werden.

Führten die U-Tanker 1942 ihre Versorgung an den Treffpunkten, die den Kampf-
booten vorher per Funkspruch mitgeteilt wurden, zunächst weitgehend ungestört
durch, änderte sich dies 1943. Ab Anfang des Jahres konnten die Alliierten die
aufgefangenen deutschen Funksprüche entschlüsseln und kannten nun die Versor-
gungspunkte der U-Tanker. Was sich von diesem Zeitpunkt an entwickelte war eine
erbarmungslose Jagd. Wo immer die „Milchkühe“ auftauchten, warteten schon
gegnerische Jagdgruppen. Schnelle Versorgungen, oft bei schlechtestem Wetter,
kurzfristig geänderte Treffpunkte sowie die Abwehr alliierter Luftangriffe bei der
Versorgung gehörten nun zum Alltag der „Milchkuh“-Besatzungen. Oft arbeiteten sie
bis an die Grenze ihrer körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit, um die
Aufträge zu erfüllen. Letztlich wurden alle U-Tanker von den Alliierten versenkt,
die letzten im Sommer 1944. Hunderte von Männern gingen mit den Booten unter.

Der Einsatz und das Schicksal der 10 deutschen U-Tanker im Zweiten Weltkrieg ist
bisher noch nie umfassend in Bild und Text dokumentiert worden. Dieses Buch
schildert die schwierigen Einsätze, den Kampf der Besatzungen gegen die Gewalten
der See und die Abwehr der alliierten Angriffe. Es schließt damit eine Lücke in der
deutschen U-Bootgeschichte.

Großformat 23,5 x 28,0 cm - 336 Seiten - 305 Fotos davon, 5 Farbfotos - 33 Farbkarten - 9 Farbprofile - Daten-CD mit detaillierten Versorgungsdaten und einem Gesamtindex für das Buch