BÜCHER

Neben den Heftreihen „U-Boot im Focus“ und „Luftwaffe im Focus“ publizieren wir seit
2009 Bücher zur Thematik Zweiter Weltkrieg.

Der Schwerpunkt der Buchveröffentlichungen liegt dabei auf Titeln über bisher nicht oder nur wenig behandelten Themen. Äußerster Wert wird auf sorgfältige Recherchen und eine sachlich neutrale Darstellung ohne politische Wertung gelegt. Die Bücher beinhalten wie alle anderen Veröffentlichungen unseres Verlages vorwiegend unbekanntes Bildmaterial, darunter in der Regel auch immer unbekannte Farbfotos aus der damaligen Zeit. Letztere sind ein Markenzeichen von Publikationen unseres Verlages.

Großen Wert legen wir auf den hochwertigen Druck des Bildmaterials sowie die Gesamtverarbeitung der Bücher. Alle Bücher sind komplett zweisprachig deutsch/englisch.

Die Versorger der „Grauen Wölfe“
Einsatz und Schicksal der deutschen U-Tanker 1941-44

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Für die Alliierten waren sie das Angriffsziel Nummer 1 - die deutschen U-Tanker.
Beim Antreffen mehrerer U-Boote hatten die alliierten Jagdgruppen den ausdrück-
lichen Befehl, zuerst die Tanker anzugreifen. Der Gegner wußte, daß Kampfein-
sätze deutscher U-Boote vor der amerikanischen Ostküste, vor Südafrika, der afri-
kanischen Westküste oder in der Karibik vor allem durch den Einsatz deutscher
U-Tanker möglich waren. Diese großen Boote vom Typ XIV, auch „Milchkühe“
genannt, konnten im Gegensatz zu Überwassertankern unentdeckt die Versor-
gungsgebiete erreichen. Dort gaben die U-Tanker Treibstoff, Proviant, Torpedos
und Ersatzteile an bis zu 24 Kampfboote ab und verdoppelten bzw. verdreifachten
damit deren Einsatzzeit. Auch Verletzte oder Erkrankte konnten durch einen Arzt
an Bord der „Milchkühe“ behandelt werden.

Führten die U-Tanker 1942 ihre Versorgung an den Treffpunkten, die den Kampf-
booten vorher per Funkspruch mitgeteilt wurden, zunächst weitgehend ungestört
durch, änderte sich dies 1943. Ab Anfang des Jahres konnten die Alliierten die
aufgefangenen deutschen Funksprüche entschlüsseln und kannten nun die Versor-
gungspunkte der U-Tanker. Was sich von diesem Zeitpunkt an entwickelte war eine
erbarmungslose Jagd. Wo immer die „Milchkühe“ auftauchten, warteten schon
gegnerische Jagdgruppen. Schnelle Versorgungen, oft bei schlechtestem Wetter,
kurzfristig geänderte Treffpunkte sowie die Abwehr alliierter Luftangriffe bei der
Versorgung gehörten nun zum Alltag der „Milchkuh“-Besatzungen. Oft arbeiteten sie
bis an die Grenze ihrer körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit, um die
Aufträge zu erfüllen. Letztlich wurden alle U-Tanker von den Alliierten versenkt,
die letzten im Sommer 1944. Hunderte von Männern gingen mit den Booten unter.

Der Einsatz und das Schicksal der 10 deutschen U-Tanker im Zweiten Weltkrieg ist
bisher noch nie umfassend in Bild und Text dokumentiert worden. Dieses Buch
schildert die schwierigen Einsätze, den Kampf der Besatzungen gegen die Gewalten
der See und die Abwehr der alliierten Angriffe. Es schließt damit eine Lücke in der
deutschen U-Bootgeschichte.

Großformat 23,5 x 28,0 cm - 336 Seiten - 305 Fotos davon, 5 Farbfotos - 33 Farbkarten - 9 Farbprofile - Daten-CD mit detaillierten Versorgungsdaten und einem Gesamtindex für das Buch